Mercedes-Benz nutzt KI-Automatisierung mit Low-Code-Plattform

Worum geht’s?

Mercedes-Benz integriert künstliche Intelligenz systematisch in seine Geschäftsprozesse und setzt dabei auf einen ungewöhnlichen Ansatz: Statt KI-Anwendungen ausschließlich von Spezialisten entwickeln zu lassen, ermöglicht der Konzern seinen Mitarbeitenden, selbstständig automatisierte Workflows zu erstellen. Kernstück dieser Strategie ist die Low-Code-Plattform n8n, die es auch Personen ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse erlaubt, intelligente Automatisierungen zu realisieren. Der Automobilhersteller verfolgt damit das Ziel, KI-Technologie von isolierten Pilotprojekten in die breite Anwendung zu überführen.

Hintergrund & Einordnung

Im Rahmen seiner „Digital First“-Strategie baut Mercedes-Benz seine digitale Infrastruktur konsequent aus. Ein zentraler Schauplatz dieser Transformation ist der Digital Factory Campus in Berlin, wo das Unternehmen neue Technologien wie KI, Cloud-Plattformen und humanoide Roboter testet und in bestehende Produktionsprozesse integriert. Die modulare Architektur der eingesetzten Technologien ermöglicht eine flexible Anbindung an vorhandene IT-Systeme im gesamten globalen Produktionsnetzwerk.

Ein besonderes Augenmerk legt Mercedes-Benz auf die Datensouveränität: Durch Self-Hosting der n8n-Plattform verbleiben sensible Unternehmensdaten in kontrollierter Umgebung. Das Unternehmen unterscheidet dabei drei Stufen der KI-Kompetenz im eigenen Team: „Takers“ nutzen bereits existierende KI-Werkzeuge, „Makers“ gestalten eigenständig Workflows mit Low-Code-Tools, während „Builders“ komplexe Softwarelösungen entwickeln. Diese Differenzierung soll eine breite KI-Kompetenz im Unternehmen etablieren und verschiedene Qualifikationsniveaus gezielt fördern.

Um kreative Impulse zu generieren, veranstaltete Mercedes-Benz einen unternehmensweiten Hackathon mit mehr als 1.500 Teilnehmenden. Solche Formate dienen dazu, innovative Ideen für KI-Anwendungen zu sammeln und vielversprechende Ansätze in die praktische Umsetzung zu bringen. Die geplante Implementierung erstreckt sich über verschiedene zentrale Unternehmensbereiche wie Entwicklung, Produktion und weitere Geschäftsfelder.

Was bedeutet das?

  • Demokratisierung von KI: Durch Low-Code-Ansätze können Fachabteilungen selbst Automatisierungen entwickeln, ohne auf IT-Spezialist*innen warten zu müssen – das beschleunigt Innovationszyklen erheblich.
  • Skalierbarkeit als Erfolgsfaktor: Die modulare Technologiearchitektur erlaubt es, erfolgreiche Lösungen schnell auf andere Standorte und Bereiche zu übertragen, was die digitale Transformation im globalen Konzern beschleunigt.
  • Kompetenzaufbau statt Technologiezukauf: Mit dem dreistufigen Kompetenzmodell investiert Mercedes-Benz gezielt in die Qualifizierung der eigenen Belegschaft, statt ausschließlich externe Lösungen einzukaufen.
  • Datensouveränität als strategischer Vorteil: Die Self-Hosting-Strategie gibt dem Unternehmen volle Kontrolle über sensible Daten und schafft Unabhängigkeit von externen Cloud-Anbietern.
  • Vorreiterrolle in der Industrie: Der systematische Ansatz zur KI-Skalierung könnte als Blaupause für andere Industrieunternehmen dienen, die ebenfalls vor der Herausforderung stehen, KI flächendeckend einzuführen.

Quellen

So skaliert Mercedes-Benz die KI-gestützte Automatisierung (Computerwoche)

Mercedes-Benz skaliert KI-Workflows mit n8n (Automotive IT)

KI und Robotik: Wie Mercedes-Benz die Produktion transformiert (Ingenieur.de)

Mercedes-Benz stellt KI weltweit an digitalen Arbeitsplätzen bereit (CIO)

Dieser Artikel wurde mit KI erstellt und basiert auf den angegebenen Quellen sowie den Trainingsdaten des Sprachmodells.

Weiterführender Artikel: Vom Textgenerator zum digitalen Mitarbeiter / KI-Agenten

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