LinkedIn startet Crosscheck: KI-Modelle im Blindtest vergleichen

Worum geht’s?

LinkedIn hat eine neue Funktion namens Crosscheck eingeführt, die es Nutzern ermöglicht, verschiedene KI-Modelle direkt miteinander zu vergleichen. Das Besondere: Die Identität der Modelle bleibt zunächst verborgen, um eine vorurteilsfreie Bewertung zu gewährleisten. Aktuell steht das Feature Premium-Abonnenten in den USA zur Verfügung, eine Ausweitung auf weitere Nutzergruppen und Länder ist geplant.

Nutzer geben eine Anfrage ein und erhalten zwei unterschiedliche Antworten von verschiedenen KI-Systemen – etwa von OpenAI, Anthropic oder Google. Erst nachdem sie sich für die bessere Antwort entschieden haben, wird offengelegt, welches Modell dahintersteckt. Anders als bei vielen kostenpflichtigen KI-Diensten können Premium-Mitglieder unbegrenzt viele Vergleiche durchführen.

Hintergrund & Einordnung

LinkedIn positioniert Crosscheck als Werkzeug speziell für Berufstätige, die herausfinden möchten, welche KI-Technologie für ihre spezifischen Arbeitsanforderungen am besten geeignet ist. Die Plattform sammelt dabei anonymisierte Nutzerbewertungen, um Einblicke in die Performance verschiedener Modelle über unterschiedliche Branchen und Berufsfelder hinweg zu gewinnen.

Das Unternehmen plant offenbar, aus den gesammelten Daten Ranglisten zu erstellen, die zeigen, welche KI-Modelle in bestimmten Anwendungsbereichen besonders stark abschneiden. Die Funktion ist als Early Product gekennzeichnet, was darauf hindeutet, dass LinkedIn weitere Modelle und Funktionen integrieren möchte. Die Blindtest-Mechanik soll dabei helfen, Markenpräferenzen auszuschließen und eine objektive Bewertung zu ermöglichen.

Während andere Plattformen den Zugang zu verschiedenen KI-Modellen oft nur gegen separate Gebühren oder mit Nutzungslimits anbieten, hebt sich LinkedIn durch die unbegrenzte Nutzung innerhalb des Premium-Abonnements ab. Dies könnte das berufliche Netzwerk als Testumgebung für KI-Technologien etablieren und gleichzeitig wertvolle Daten über die Präferenzen professioneller Nutzer liefern.

Was bedeutet das?

  • LinkedIn schafft eine niedrigschwellige Möglichkeit für Berufstätige, verschiedene KI-Modelle praktisch zu vergleichen, ohne separate Abonnements abschließen zu müssen.
  • Der Blindtest-Ansatz könnte zu objektiveren Bewertungen führen und zeigen, ob teurere oder bekanntere Modelle tatsächlich bessere Ergebnisse liefern.
  • Die gesammelten Nutzerdaten dürften LinkedIn wertvolle Einblicke geben, welche KI-Technologien in verschiedenen Berufsfeldern bevorzugt werden – Information, die für Produktentwicklung und Partnerschaften relevant sein könnte.
  • Für KI-Anbieter entsteht ein neuer Wettbewerbskanal, in dem ihre Modelle direkt mit der Konkurrenz verglichen werden – das könnte den Innovationsdruck erhöhen.
  • Die zunächst begrenzte Verfügbarkeit auf US-Premium-Nutzer deutet auf einen schrittweisen Rollout hin, bei dem LinkedIn vermutlich erst Feedback sammeln und das Feature optimieren möchte.

Quellen

Mit LinkedIn KI-Modelle testen und vergleichen (Computerwoche)

You can now test and compare AI models on LinkedIn (Computerworld)

LinkedIn’s Crosscheck feature lets Premium subscribers test AI models for free (Engadget)

LinkedIn’s New Tool Lets You Test the Outputs of Various AI Models (Social Media Today)

LinkedIn wants you to judge AI models head-to-head style with Crosscheck (Neowin)

Dieser Artikel wurde mit KI erstellt und basiert auf den angegebenen Quellen sowie den Trainingsdaten des Sprachmodells.

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