Otto Group und Nvidia entwickeln KI-gesteuerte Roboterkoordination für Lagerhäuser

Worum geht’s?

Die Otto Group treibt die Automatisierung ihrer Logistikstandorte voran und entwickelt zusammen mit dem Technologiekonzern Nvidia sowie dem Beratungsunternehmen Reply eine innovative Plattform zur zentralen Steuerung von Roboterflotten. Im Zentrum steht ein sogenannter Robotic Coordination Layer, der künstliche Intelligenz mit digitalen Abbildern realer Lagerhäuser kombiniert. Die Lösung soll Roboter verschiedener Hersteller in Echtzeit koordinieren und ihre Bewegungen sowie Aufgaben optimal aufeinander abstimmen.

Als erste Erprobungsumgebung dient das Distributionszentrum von Hermes in Löhne. Dort werden die Funktionen der Plattform unter realen Bedingungen getestet, bevor sie auf weitere Standorte ausgerollt werden soll. Die Technologie basiert auf Nvidias Omniverse-Bibliotheken und der Isaac-Plattform für Robotik-KI, die auf der Google Cloud Platform betrieben werden.

Hintergrund & Einordnung

Moderne Lagerhäuser setzen zunehmend auf heterogene Roboterflotten unterschiedlicher Hersteller, die bislang oft isoliert voneinander arbeiten. Der neue Koordinationslayer schafft eine übergeordnete Steuerungsebene, die sowohl Funktionen aus dem Flottenmanagement als auch aus Warehouse-Management-Systemen integriert. Kernstück ist der digitale Zwilling, der das physische Lager virtuell abbildet und präzise Informationen über Positionen, Bewegungen und Aufgaben aller Roboter in Echtzeit liefert.

Diese virtuelle Repräsentation ermöglicht nicht nur die Überwachung, sondern auch dynamische Simulationen. Unternehmen können damit verschiedene Lastszenarien durchspielen, etwa für saisonale Nachfragespitzen, und den optimalen Einsatz von Robotern und Personal im Voraus planen. Berechtigte Nutzer können über die Plattform direkt auf Roboter-Workflows zugreifen und diese bei Bedarf anpassen. Langfristig zielt die Otto Group auf eine durchgängige Digitalisierung ihrer Logistikprozesse ab.

Die Zusammenarbeit fügt sich in einen breiteren Trend ein, bei dem Handels- und Logistikunternehmen auf KI-gestützte Automatisierung setzen, um Effizienz zu steigern und flexibler auf Marktschwankungen reagieren zu können. Nvidia positioniert sich dabei als zentraler Technologiepartner für die Entwicklung intelligenter Robotiklösungen im industriellen Umfeld.

Was bedeutet das für Unternehmen?

  • Unternehmen mit komplexen Logistikstrukturen können durch zentrale KI-Steuerung die Auslastung ihrer Roboterflotten optimieren und Engpässe frühzeitig erkennen.
  • Digitale Zwillinge ermöglichen vorausschauende Planung und Simulation unterschiedlicher Betriebsszenarien, was Investitionsentscheidungen für Personal und Technologie absichert.
  • Die Integration verschiedener Robotersysteme über eine einheitliche Plattform reduziert Schnittstellenprobleme und erhöht die Interoperabilität im Lager.
  • Echtzeit-Koordination verbessert die Reaktionsfähigkeit auf kurzfristige Auftragsschwankungen und kann Durchlaufzeiten verkürzen.
  • Der Ansatz könnte als Blaupause für weitere Branchen dienen, in denen autonome Systeme koordiniert werden müssen, etwa in Produktionshallen oder Distributionszentren.

Quellen

Logistik-Revolution: Wie Otto und Nvidia das Lager der Zukunft bauen (Computerwoche)

Otto und Nvidia wollen KI-Roboter im Lager zum Standard machen (Handelsblatt)

Otto und Nvidia: KI-Automatisierung in der Logistik (t3n)

Otto Group Enables AI-driven Intelligent Robot Coordination (Business Wire)

Otto Group revolutioniert Logistik (Nvidia Blog)

Dieser Artikel wurde mit KI erstellt und basiert auf den angegebenen Quellen sowie den Trainingsdaten des Sprachmodells.

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