Worum geht’s?
Forscher im Bereich IT-Sicherheit haben eine besorgniserregende Schwachstelle im KI-Assistenten von Microsoft aufgedeckt. Die Lücke ermöglicht es Angreifern, durch manipulierte Links die KI so zu beeinflussen, dass sie sensible Informationen preisgibt. Für einen erfolgreichen Angriff ist lediglich ein Klick des Nutzers erforderlich.
Hintergrund & Einordnung
KI-basierte Assistenzsysteme übernehmen zunehmend komplexe Aufgaben und verarbeiten dabei umfangreiche Datenmengen. Diese Effizienz bringt jedoch erhebliche Sicherheitsrisiken mit sich, insbesondere wenn solche Systeme manipuliert werden können.
Die nun entdeckte Sicherheitslücke zeigt exemplarisch, wie Cyberkriminelle moderne KI-Technologien für Phishing-Angriffe missbrauchen können. Durch geschickte Manipulation der KI-Prompts lassen sich die Schutzmechanismen umgehen, sodass der Assistent ungewollt zum Komplizen der Angreifer wird.
Was bedeutet das für Unternehmen?
- Sofortige Sensibilisierung der Mitarbeitenden für diese neue Angriffsvariante ist erforderlich
- Bestehende Sicherheitsrichtlinien sollten um Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit KI-Assistenten erweitert werden
- Links in E-Mails und Nachrichten müssen noch kritischer geprüft werden, bevor sie angeklickt werden
- IT-Abteilungen sollten die Verwendung von KI-Tools im Unternehmenskontext neu bewerten und zusätzliche Schutzmaßnahmen implementieren
Quelle
Cyberkriminelle bringen Copilot zum Plaudern: Wie sie Microsofts KI austricksen, um an eure Daten zu gelangen (t3n, 2026-01-15T13:00:29.000Z)
