Worum geht’s?
Siemens und Nvidia haben auf der CES 2026 eine neue Software-Plattform vorgestellt, die künstliche Intelligenz als zentrales Betriebssystem für industrielle Anwendungen etablieren soll. Der sogenannte Digital Twin Composer verbindet digitale Zwillinge mit Echtzeitdaten und ermöglicht es Unternehmen, Produktionsprozesse virtuell zu simulieren und zu optimieren, bevor sie in der physischen Welt umgesetzt werden.
Die Kooperation zwischen dem deutschen Technologiekonzern und dem Chip-Hersteller zielt darauf ab, die gesamte industrielle Wertschöpfungskette – von der Entwicklung über die Planung bis zur Fertigung – intelligenter und effizienter zu gestalten. Durch die Integration von KI-gestützten Simulationen sollen potenzielle Probleme erkannt werden, bevor sie in realen Produktionsumgebungen auftreten.
Hintergrund & Einordnung
Die vorgestellte Technologie schafft eine Brücke zu einem industriellen Metaverse, in dem Anwender durch fotorealistische 3D-Darstellungen navigieren und komplexe Szenarien durchspielen können. Hersteller haben die Möglichkeit, verschiedene Einflussfaktoren wie Wetteränderungen, Materialwechsel oder Maschinenkonfigurationen vorab zu testen und ihre Auswirkungen auf die Produktion zu analysieren.
Als Referenzprojekt dient die Zusammenarbeit mit PepsiCo: Der Getränkekonzern setzt den Digital Twin Composer bereits ein und konnte damit nach eigenen Angaben etwa 90 Prozent potenzieller Störungen im Vorfeld identifizieren. Gleichzeitig wurde eine Produktionssteigerung von 20 Prozent erreicht. Zusätzlich entwickelt Siemens KI-basierte Assistenzsysteme für Fabrikmitarbeiter, die den Zugriff auf Produktdaten erleichtern und Markteinführungszeiten verkürzen sollen.
In Kooperation mit Meta und Ray-Ban arbeitet Siemens zudem an intelligenten Brillen, die Sicherheitshinweise und andere relevante Informationen direkt ins Sichtfeld der Träger einblenden. Als Pilotprojekt plant der Konzern, sein Gerätewerk in Erlangen zur ersten vollständig KI-gesteuerten Fabrik umzubauen – als Blaupause für künftige Produktionsstandorte weltweit.
Was bedeutet das für Unternehmen?
- Digitale Zwillinge kombiniert mit KI ermöglichen präventive Qualitätssicherung und reduzieren kostspielige Ausfälle in der Produktion
- Echtzeit-Simulationen erlauben es, Prozessoptimierungen risikolos zu testen, bevor sie implementiert werden
- KI-Assistenzsysteme unterstützen Mitarbeiter bei komplexen Aufgaben und beschleunigen Entscheidungsprozesse
- Die Integration von tragbarer Technologie kann Arbeitssicherheit und Effizienz in der Fertigung erhöhen
- Unternehmen, die frühzeitig auf KI-gestützte Produktionssysteme setzen, könnten sich Wettbewerbsvorteile bei Produktivität und Time-to-Market sichern
Quellen
Siemens auf der CES: KI als Betriebssystem für die Industrie (Computerwoche)
Siemens-Nvidia-Kooperation: KI-Betriebssystem für industrielle Revolution (Cloud Computing Insider)
Siemens und Nvidia rufen neue industrielle Revolution aus (Handelsblatt)
Siemens erweckt das industrielle Metaversum zum Leben (Elektrotechnik Vogel)
Siemens stellt auf der CES 2026 Technologien zur Beschleunigung der industriellen KI-Revolution vor (Siemens Pressemitteilung)
Dieser Artikel wurde mit KI erstellt und basiert auf den angegebenen Quellen sowie den Trainingsdaten des Sprachmodells.
